Jean-Paul Höppner

D.O. MRO

Mein Name ist Jean-Paul Höppner und obwohl ich in Belgien lebe habe ich Deutsche Wurzeln.

Schon während meiner Jugend hatte ich ein reges Interesse in die Natur und die Komplexität lebender Organismen. Anfang der 80er Jahre begann ich dann auch mit meinem Medizinstudium. Aber schon recht bald änderte ich meinen Kurs und meine Leidenschaft hinsichtlich der Anatomie führte dazu, dass ich ein Osteopath wurde.

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Geschrieben von Jean-Paul Höppner

Is there such thing as a standard protocol for osteopaths?

20/12/2019

Unmistakably we are living in a technical dominated society. In the attempt to improve not only the efficiency of a technique but also its application, numerous protocols are developed. Moreover, we can observe that many of these protocols today mainly serve the technique itself and not so much its purpose. The medical term “protocolitis” is here in order. But let there be no doubt about it, in our osteopathic society the patient “osteopathy” is sick in its own bed as well! This raises the question whether it is still possible to find a protocol that does right to the osteopathic philosophy. Studying thoroughly the writings of A.T. Still leads to a conclusion: although not easy, yes it is possible. But only under the condition that we can find the essentials to his philosophy and restore them in their value. - By Jean-Paul Höppner DO mro
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In 1987 habe ich an der Freien Universität Brüssel mein anatomisches Sektionsstudium vervollständigt. Die beiden Semester habe ich mit Summa Cum Laude und Gratulation der Jury abgeschlossen. Es gab mir die Möglichkeit als Pro-Sektor am Department für Morphologie und Experimentelle Anatomie (EXAN) unter der Leitung von Prof. J. P. Clarijs tätig zu sein. Ich habe 1995 die Abteilung verlassen.

In 1992, in Zusammenarbeit mit Prof. J. Cabri von der Freien Uni Brüssel und Technischen Uni Lissabon, habe ich mit meinem Kollegen Max Girardin an der Ruprecht-Karls Universität in Heidelberg ein Programm gestartet. Heute immer noch, ermöglicht dieses programm es junge Kollegen aus ganz Europa unter unserer Aufsicht Ihre praktische Studie der Anatomie zu vervollständigen. Anatomie mit „capital A“, was bedeutet: Sektion, Humanembryologie und Histologie.

Von 1994 bis 2000 habe ich am College Sutherland in Belgien, den Niederlanden und Deutschland Anatomie, Humanembryologie und Praxis unterrichtet.

Seit 2005 bin ich ein EVOST Fellow. EVOST ist ein Akronym und steht für „Evolutionar Medicine within the Osteopathic Field“. Es ist ei „Think Tank“ für osteopathische Philosophie und „Form“ im allgemeinen. Für mich ist die Humanembryologie ein wesentlicher Teil der Morpphologie und Form. Es ist die fundamentale Basis für die anatomische Studie.

 

Mein Interesse in die Bedeutung der Form hat mich zu dem Konzepts von Prof. E. Blechschmidt geführt. Deutsch ist meine zweite Muttersprache und somit ist die Literatur von Prof. Blechschmidt in seiner Originalfassung für mich recht gut zugänglich. Ein intensives Studieren eine nicht ablassende Neugierde hat, mit Hilfe von Prof. Blechschmidts Konzept, dazu geführt, dass sich neue Perspektiven hinsichtlich der Bedeutung von Form angeboten haben.

Der Vergleich zwischen der Literatur von A. T. Still und Prof. E. Blechschmidt hat zur folgenden Schlussfolgerung geführt: beide teilen sich die gleichen Ansichten bezüglich den Prinzipien, verworten es aber in Ihre eigene Art und Weise. Seit 2001 teile ich meine Kenntnis hinsichtlich der metabolen (morphokinetischen) Muster und deren Integration in die osteopathische Praxis mit Kollegen aus ganz Europa. Ich bin davon überzeugt, dass die metabolen (morphokinetischen) Muster für die Form das Gleiche darstellen wie die Noten für den Komponisten, sie bilden die Basis für eine harmonische Polarität.